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Viva la Vulva
Fotze. Cunt. Chatte. Lustgrotte. Kleschn. In den meisten Sprachen werden Bezeichnungen für die Vulva als Schimpfwörter verwendet. Wie gehen Menschen, Männer wie Frauen, mit dem weiblichen Geschlechtsteil um? Was für einen Stellenwert hat die Vulva in der Sprache? Und in der Kultur? Wann ist Weiblichkeit etwas Positives – und keine Ware mehr? In ihrer Dokumentation zeigt Regisseurin Gabi Schweiger auf, wie es heute aussieht mit dem Selbstverständnis von Frauen und der weiblichen Sexualität. Immer noch scheint sich al
...Fotze. Cunt. Chatte. Lustgrotte. Kleschn. In den meisten Sprachen werden Bezeichnungen für die Vulva als Schimpfwörter verwendet. Wie gehen Menschen, Männer wie Frauen, mit dem weiblichen Geschlechtsteil um? Was für einen Stellenwert hat die Vulva in der Sprache? Und in der Kultur? Wann ist Weiblichkeit etwas Positives – und keine Ware mehr? In ihrer Dokumentation zeigt Regisseurin Gabi Schweiger auf, wie es heute aussieht mit dem Selbstverständnis von Frauen und der weiblichen Sexualität. Immer noch scheint sich alles um die Ikonisierung des männlichen Penis zu drehen. Die Vulva, in ihrer Gesamtheit - und nicht nur auf ein Loch reduziert - ist in unserer Kultur nicht vorhanden, weder sprachlich, noch als Metapher, wie zum Beispiel das allgegenwärtige „Phallische“. Das geht sogar so weit, dass auch heute immer noch kaum jemand weiß, wie eine Klitoris tatsächlich aussieht. Wie kann sich Weiblichkeit als das, was sie ist, darstellen, ohne dafür bestraft zu werden? Der erste Schritt dazu wäre wohl die Anerkennung von Diversität - der Meinungen, der Bedürfnisse und des Aussehens. Auch jener der Vulven.