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Kurz nach Schalling unterm Berg
Fassung:
Deutsche OV (optionalen mit enUT)
Weitere Filme von David Lapuch: Cornetto im Gras
Interview im The Gap:
David Lapuch über seine Filme
KURZ NACH SCHALLING UNTERM BERG existiert ein Ort … zeitlos so scheint er. Doch nachts ist das eine andere Geschichte. Wenn das kalte Licht der Neonröhren in jede noch so kleine Ritze des spröden Betons zu klettern scheint und das aufscheucht, das am liebsten im Verborgenen bleiben würde. Der Kurzfilm von Regisseur David Lapuch ist ein poetisches Beziehungsdrama, das zur falschen Zeit am falschen Ort spielt: an einer verlassenen Tankstelle im Nirgendwo, genauer gesagt KURZ NACH SCHALLING UNTERM BERG. Ein
...KURZ NACH SCHALLING UNTERM BERG existiert ein Ort … zeitlos so scheint er. Doch nachts ist das eine andere Geschichte. Wenn das kalte Licht der Neonröhren in jede noch so kleine Ritze des spröden Betons zu klettern scheint und das aufscheucht, das am liebsten im Verborgenen bleiben würde. Der Kurzfilm von Regisseur David Lapuch ist ein poetisches Beziehungsdrama, das zur falschen Zeit am falschen Ort spielt: an einer verlassenen Tankstelle im Nirgendwo, genauer gesagt KURZ NACH SCHALLING UNTERM BERG. Ein Film voller Gegensätze, egal ob laute, grelle Gewalt oder das Entflammen sanfter Sehnsüchte.
„Hello darkness, my old friend.“ So zärtlich, so großzügig, so furchtlos (und) pathetisch legt sich David Lapuchs glänzend inszenierter neuer Film um jeden Menschen, der in seine raben-, pech- und trauerschwarze Nacht eintaucht. KURZ NACH SCHALLING UNTERM BERG geht die kalte Sonne aus Neonröhren nie unter. Sie scheint auf einer fast verlassenen Tankstelle mit verrauchtem Stüberl und einem nassen Vorplatz. Aus jeder Mauerritze tropft allerlei – auch unsichtbares – Gift (looking at you, „Männlichkeit“), und niemals würde dieser Ort als „Reparaturwerkstätte“ durchgehen, wäre man bei Trost. Da strandet eine Besucherin mit ihrem Auto, und es beginnt ein Muntermachen. Ein Sinneschärfen für die Poesie auf Hartbeton, für den Zweck im versifften Dreck, in dem man steckt, wenn man leben möchte und nicht kann. Doch was, wenn gerade dort die Liebe wohnt? Die Hoffnung. Nicht nur für dich, für alle nämlich. (Katalogtext Diagonale’22)